In diesem Jahr wäre Ingeborg „Mücke“ Mückenberger-Quintenz, eine prägende Gestalt der Münchner Akkordeonszene und die Gründerin der Orchester unseres Vereins, 100 Jahre alt geworden. Das nahmen wir zum Anlass, um ihr unser diesjähriges Gemeinschaftskonzert zu widmen und unsere Zuhörer*innen auf eine musikalische Reise in unsere Vereinsgeschichte zu schicken.









Am 19. April 2026 luden unsere drei Akkordeon-Orchester in die Black Box des Fat Cat zum Jubiläumskonzert. Mit seiner unterhaltsamen Moderation führte der Dirigent des Münchner Quintenzirkels, Max Straußwald, durch das Leben von „Mücke“. Humorige Anekdoten wechselten sich mit beeindruckender Lebensgeschichte ab. Die Moderation wurde begleitet von dem, worum es sowohl Ingeborg Mückenberger-Quintenz als auch uns Spieler*innen stets ging: Einem bunten Strauß an Akkordeonmusik.
Unter der Leitung von Gabriele Richstein spielte das Orchester „Mückenberger Quintenz III“ unter anderem „Schwäbisch Blut“ von Herrmann Schittenhelm, um an die schwäbische Heimat der „Mücke“ zu erinnern. Die „Münchner ZiehHarmoniker“ (Dirigentin Silvia Rettenweber) entführten die Zuschauer unter anderem mit „Plaisir d’Amour“ (Padre Martini) auf eine Reise nach Frankreich. Max Straußwald und das Orchester „Münchner Quintenzirkel“ spielte die Ouvertüre zu „Wenn ich ein König wär“ (Adolphe Adam) und „Werziade“ (Fritz Dobler).
Das Highlight: Unter der Leitung von Silvia Rettenweber kamen ehemalige Spieler*innen noch einmal mit dem aktuellen Orchester des Münchner Quintenzirkels zusammen. Dieses „All Star Orchester“ brachte mit „Tanzende Finger“ und der „Münchner Rhapsodie“ zwei absolute Klassiker der Vereinsgeschichte auf die Bühne.
Für uns war es ein gelungenes Konzert mit vielen schönen Erinnerungen, einem tollen Publikum und unterhaltsamer Akkordeonmusik, bei der wir uns ziemlich sicher sind: Sie hätte auch der „Mücke“ gefallen!
Mehr über Ingeborg Mückenberger-Quintenz können Sie übrigens in diesem Nachruf der Süddeutschen Zeitung von 2021 erfahren.